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Artikel getaggt mit ‘Bayern München’

Kluger Hoeneß, kurzsichtige Bayern-Fans

 Natürlich müssen die Bayern 1860 München retten, und zwar in ihrem ureigenen Interesse! Denn woher sollte ein FC Bayern künftig sein Selbstbewusstsein beziehen, wenn man (gegen Mailand, Dortmund oder Kaiserslautern verliert und) sich anschließend nicht einmal mehr über den gründlich verhassten Lokalrivalen erheben kann? Ohne richtiges Feindbild geht doch früher oder später die gesamte Identität eines Vereins zum Teufel.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,754828,00.html

Ausführlich, mit vielen Fan-Kommentaren:

http://www.tz-online.de/sport/fussball/fc-bayern/uli-hoeness-warum-der-fc-bayern-den-loewen-hilft-fcb-tz-1181548.html

“Eine kaputte Saison retten”

“Eine kaputte Saison retten” – so lautet derzeit das Motto von Bayern München, Depression, Ratlosigkeit, Aufregung, Verzweiflung, Trainer-Debatte (zumindest in den Medien und an den Stammtischen). Dabei droht den “Roten” keineswegs der Abstieg in die fünfte Liga, internationaler Fußball wird auch in der nächsten Saison in München zu sehen sein. Man hat gerade mal zwei Titel verloren, auf die man schon fast Besitzrechte zu haben glaubte. Verrückt? Ganz entschieden: Ja! Wer dem deutschen Profifußball nur minimal freundlich gesonnen ist (was für mich in einer sehr leidenschaftslosen Weise dann doch irgendwie zutrifft), kann sich doch nicht ernsthaft wünschen, dass ein einziger Verein jedes Jahr die Titel gewinnt. Diese Einsicht sollte sogar ein eingefleischter Fan der Bayern nachvollziehen können. Nehmt Euch mal ein Beispiel an Bielefeld!

(Für den Bamberger Basketball stellt sich die Sachlage selbstverständlich völlig anders dar! Nur noch ein paar Wochen bis zur Pokal-Endrunde, juhu!)

Bressehuhn

Das Bressehuhn ist unter den Hühnern in etwa das, was Bayern München für die deutschen Fußballclubs darstellt. Diese Hühnerrasse stammt aus der nach ihr benannten Region Bresse nordöstlich von Lyon. Die Beine des Tieres sind blau und ergeben zusammen mit dem weißen Gefieder und seinem roten Kamm die Nationalfarben Frankreichs. Ein Bressehuhn ist stets ein Freilandhuhn, es wird auf ca. 100 km² pro Tier ausschließlich mit regional angebautem Mais oder Buchweizen gefüttert. Der enorme Platzbedarf, die teure Ernährung und das Mindestschlachtalter von 4 Monaten schlagen sich im Preis nieder. Kurz vor der Schlachtung wird 10 bis 15 Tage eine Hühnermast bei Dunkelheit durchgeführt und Milch zugefüttert. Ein echtes Bressehuhn trägt beim Verkauf ein blau-weiß-rotes Gütesiegel und darf in Deutschland, entgegen den Bestimmungen für deutsches Geflügel, auch mit Kopf und Füßen verkauft werden. Ach ja, noch etwas: Ein angemessenes Verständnis der berühmten Ballade von der schwarzen Wolke (Grass) scheint mir ohne eine tiefe Kenntnis des Bressehuhns von vornherein vergeblich.

 

PS. Viele Zuschriften haben mich erreicht, wonach der Vergleich mit Bayern München daneben sei. So wie die zur Zeit kickten, wäre das eine Beleidigung für Bressehühner. Dem ist in der Tat wenig entgegen zu setzen.

Kein Bressehuhn!

http://www.pouletbresse.com/

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