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Artikel getaggt mit ‘Brose Baskets’

Die Brose Baskets schlagen Bayern München 89:77

In einem von beiden Teams äußerst intensiv geführten Match behielt der Deutsche Meister am Ende klar die Oberhand. Dennoch war es ein tolles, phasenweise auch spannendes Spiel. Bayern München spielte das erste Viertel (19:25) konzentriert, taktisch klug (allerdings auch auf Kosten relativ vieler Fouls) und – im Gegensatz zu den Bambergern die serienweise Dreier und Freiwürfe verballerten – treffsicher. Der Aufsteiger agierte in dieser Phase, wieder einmal von einem glänzend disponierten (und in Bamberg herzlich begrüßten) Steffen Hamann angeführt, eigentlich über seinem derzeitigen Spielvermögen. Ich habe die Bayern in letzter Zeit öfter spielen sehen und finde, dass sie in Bamberg ihre beste Saison-Auswärtsleistung abgeliefert haben. Das zweite Viertel war dann der pure Wahnsinn (28:9!), für deutsche Verhältnisse sozusagen Basketball von einem anderen Stern. Bamberg legte ein irres Tempo vor und übte auf die Münchner einen unglaublichen Druck aus, so dass diesen die Ordnung verloren ging. In dieser Phase wurde für mich Anton Gavel zum man of the match; er versenkte seine Bälle praktisch ohne Fehlversuche und bot außerdem eine großartige Verteidigungsleistung. Nach der Pause hatten sich die Oberbayern wieder einigermaßen stabilisiert, Bamberg nahm einen Tick Tempo aus der Partie heraus. So wogte das aber doch von der Heimmannschaft kontrollierte Spiel dann dahin, wobei der Bamberger Sieg nie wirklich bedroht schien. Am Ende muss man sich wundern, wie Bamberg doch noch zu 89 Körben kommen konnte, obwohl man fast das gesamte Spiel über von außen nur schlecht traf.
Nun zur interessanten Frage: Wie fühlt sich ein Sieg gegen Bayern München, d.h. die halbe deutsche Nationalmannschaft, viele alte Bamberger Spieler, Dirk Bauermann und den mächtigen Bayernboss im Hintergrund, der sich anschickt, den deutschen Basketball zu prägen, eigentlich an? Meine Antwort: nicht wirklich anders als Siege gegen Bonn, Ulm oder Oldenburg. (Das Fußball-Feeling will sich bei mir nicht einstellen.) Den ganz großen Spaß machen im Basketball wohl nach wie vor nur die Siege über Alba …
PS. Den Hauptkonkurrenten um die Vergabe der Titel in Deutschland sehe ich zur Zeit übrigens weniger in Alba oder Ulm als in Quakenbrück; die Dragons verfügen über ein kompaktes Team, das sehr konstant spielt und sich in den letzten Wochen permanent gesteigert hat. Außerdem haben sie einen fähigen Trainer,  das engagierteste Maskottchen der Liga und den lustigsten Namen sowieso.

Modellprojekt Lesemotivation, Kooperation mit den Brose Baskets

Projektorientiertes Lernen ergänzt heute die klassischen Unterrichtsmethoden; es ist in besonderer Weise geeignet, Studierende zum eigenverantwortlichen und kreativen Handeln zu führen und ihnen neben fachlichen Kompetenzen auch soziale zu vermitteln. In Absprache mit den TeilnehmerInnen eines Hauptseminars zur Geschichte und Theorie des Lesens im Rahmen des Bamberger Germanistik-Studiums (Spezialisierung: Literaturvermittlung) setzten Katharina Abejón Pérez und Melanie Reuter in Zusammenarbeit mit der Profiabteilung der Brose Baskets ein Lesemotivations-Projekt um, das meines Wissens in einer ähnlichen Form erstmals von Real Madrid praktiziert wurde. Worum geht es dabei in aller Kürze?

Wenn sich „Lesemotivation“ nach einer einfachen Faustregel als Produkt aus „Lesekompetenz“ und „erwartetem Gewinn“ darstellt, macht es Sinn, soziale Vorbilder („Stars“) aus schulfernen Bereichen vor Kindern bzw. Jugendlichen für das Lesen werben zu lassen. Guard Karsten Tadda vom aktuellen deutschen Meister und Pokalsieger erwies sich am vergangenen Donnerstag in der ,Frankenhölle’ als pädagogisches Naturtalent, als er einer Gruppe von basketballbegeisterten Kindern die Bedeutung des Lesens in vielen Lebensbereichen anschaulich, überzeugend und unbedingt authentisch vor Augen führte und sie danach auch noch als Vorleser aus einem Basketballthriller in Spannung versetzte.

Das Publikum der Veranstaltung war kein zufälliges: Es setzte sich zum Teil aus Schülern des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums zusammen, zum Teil aus dem Basketballnachwuchs der Brose Baskets. Unsere beiden Studentinnen, die das ganze Projekt en détail geplant und in kürzester Zeit mit bewundernswerter Hartnäckigkeit zum Erfolg gebracht hatten, „belohnten“ mit der Einladung eine Schule, die als „Sieger“ aus einer Evaluation zahlreicher (ca. 40)  Bamberger Leseförderungs-Initiativen hervorgegangen war. Konzeption und Auswertung dieser Studie stellen sie übrigens nächste Woche im Hauptseminar vor.

Ich persönlich danke hier allen Beteiligten für ihr Engagement und gratuliere zugleich zum Ergebnis: Karsten Tadda und dem Management der Brose Baskets, den vielen Bamberger Leseförderungsinstitutionen und –initiativen, dabei natürlich in besonderer Weise den beteiligten Lehrkräften vom Kaiser-Heinrich-Gymnasium, sowie – last not least – meinen Studentinnen Katharina Abejón Pérez und Melanie Reuter. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass es nicht bei diesem einen Ereignis dieser Art bleibt, schließlich war unser Projekt als „Modell“ gedacht!

http://www.brosebaskets.de/magazin/artikel.php?artikel=2232&type=&menuid=46&topmenu=46

http://www.khg.bamberg.de/

Lesemotivation: Bamberger Literaturvermittler kopieren Konzept von Real Madrid

Nach dem Vorbild von Real Madrid konnten Bamberger Literaturvermittler Brose Baskets für Lesemotivations-Projekt gewinnen. Ausführlicher Bericht folgt demnächst.

Nett anzuschauen, passt zu Weihnachten

Platz Mannschaft Spiele Gew. Verl. Körbe Punkte
1. Brose Baskets Bamberg 13 13 0 999 : 847 26 : 0
2. Skyliners Frankfurt 13 10 3 999 : 880 20 : 6
3. Artland Dragons 14 9 5 1070 : 958 18 : 10
4. ALBA Berlin 11 8 3 878 : 773 16 : 6
5. Eisbären Bremerhaven 13 8 5 1038 : 1013 16 : 10
6. Telekom Baskets Bonn 13 7 6 960 : 985 14 : 12
7. EWE Baskets Oldenburg 13 7 6 928 : 950 14 : 12
8. Phantoms Braunschweig 13 7 6 988 : 968 14 : 12
9. TBB Trier 14 7 7 955 : 952 14 : 14
10. EnBW Ludwigsburg 14 7 7 1039 : 1088 14 : 14
11. BG Göttingen 13 6 7 943 : 951 12 : 14
12. Tigers Tübingen 12 5 7 970 : 987 10 : 14
13. Phoenix Hagen 13 5 8 1089 : 1076 10 : 16
14. LTi Gießen 46ers 14 5 9 1046 : 1120 10 : 18
15. ratiopharm Ulm 12 4 8 933 : 957 8 : 16
16. Mitteldeutscher BC 12 3 9 811 : 886 6 : 18
17. BBC Bayreuth 13 3 10 951 : 1046 6 : 20
18. GIANTS Düsseldorf 12 2 10 782 : 942 4 : 20

Brose Baskets Bamberg: Deutscher Pokalsieger 2010!

15. April 2010 Kommentare aus

http://www.youtube.com/watch?v=9Knw0Xujf9Q&feature=related

Ohne ihren verletzten Kapitän holten die Brose Baskets am vergangenen Sonntag in der ausverkauften Frankfurter Ballsporthalle zum zweiten Mal nach 1992 den BBL Pokal nach Bamberg. Mit einem Blitzstart im ersten Viertel (25:12) legten die Bamberger den Grundstein für den Titelgewinn. Suput erzielte 12 Punkte im ersten Viertel, aber noch wichtiger waren seine Punkte in der dramatischen Schlussphase. Sekunden vor dem Ende brachte Frankfurts McKinney die Skyliners auf 74:72 heran. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 76:72 brachte Suput den Sieg für die Brose Baskets unter Dach und Fach. Frankfurts Reese konnte aus der Distanz nur noch Ergebniskorrektur betreiben. Neben Suput (26 Punkte) stachen aus einer starken Bamberger Mannschaft noch Anton Gavel und Elton Brown heraus. Mit dem Pokalsieg 2010 haben die Brose Baskets nach den Deutschen Meisterschaften 2005 und 2007 den dritten großen Titel innerhalb von fünf Jahren nach Bamberg geholt. Es war der erste Titel, den Head Coach Chris Fleming mit den Brose Baskets gewinnen konnte.

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