
Weißbindiges Wiesenvögelchen
Man kann diesen kleineren (32-38 mm Spannweite) Falter praktisch nur mit zusammengeklappten Flügeln fotografieren. Die Fachliteratur teilt mit, dass die Oberseite der Vorderflügel gelbrot gefärbt und mit einem breiten braunen Saum versehen, die Hinterflügel hingegen dunkelbraun sind und eine schmale orange Randbinde sowie zwei schwarze, orange umringte Augenflecken zeigen.
Dieser Schmetterling wird auch “Perlgrasfalter” genannt.
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Brombeer-Zipfelfalter
Die Art ist relativ klein (25-30 mm Spannweite) und kommt bei uns häufig zwischen April und Juli in einer Generation vor. Männchen zeigen ein ausgeprägtes Territorialverhalten, d.h. sie kontrollieren einen bestimmten Raum von einer erhöhten “Sitzwarte” aus und vertreiben daraus Männchen der eigenen Art durch einen charakteristischen Wirbelflug. Die Flügeloberseite ist braun. Der namengebende “Zipfel” unten am Hinterflügel ist nicht so charakteristisch ausgebildet wie bei anderen Zipfelfalter-Arten. Futterpflanzen der grünen, asselförmigen Raupen sind vor allem Ginsterarten.
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Schachbrett auf Witwenblume
Mit den wärmeren Tagen und dem Aufblühen wichtiger Nektarspender wie der Witwenblume findet man auf den Trockenhängen des Maintals und der Fränkischen Schweiz nun auch wieder das Schachbrett (40-50 mm Flügelspannweite) en masse. Es gehört zur Gruppe der Augenfalter, die mit Hilfe dieser Musterung potentielle Feinde irritieren. Die Raupen unserer einheimischen Augenfalter fressen nur Gräser. Die Flügelpaare sind oberseits schachbrettartig schwarz-weiß gemustert, auf der Unterseite der Hinterflügel finden sich die kleinen Augenflecken.

Schachbrett
Was gut zusammen passt: Schachbretter fotografieren, auf der Blumenwiese picknicken, einen spannenden Schachroman lesen und über einigen Schachproblemen grübeln, bis man sanft eindöst. (Vorsicht: Zecken!) Tipp für Literaturwissenschaftler: Schachromane mit Hilfe von Spieltheorien interpretieren. (Für Hinweise auf weitere Schachromane bin ich dankbar!)

Spannende Schachromane
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Kleiner Fuchs
Obwohl aufgrund seiner Färbung und Größe (40-50 mm Spannweite) sehr auffällig, eigentlich weit verbreitet und ab Mai in zwei bis drei Generationen anzutreffen ist mir der Kleine Fuchs im ganzen letzten Jahr auch nicht einmal vernünftig vor die Kameralinse gekommen. Umso netter dieses Exemplar, das sich vor meinen Füßen niederließ und durch nichts aus der Ruhe zu bringen war.
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