38. Internationale Nestroy-Gespräche 2012: Tod und Überleben bei Raimund und Nestroy
Programm:
Dienstag, 3. Juli: Anreise nach A – 2320 Schwechat, Justiz-Bildungszentrum (Schloss Altkettenhof), Schloßstr. 7; (Tagungsbüro im Gästehaus: 14.30 bis 18.30 geöffnet)
18.30 Begrüßung
20.30 Schwechat, Schloss Rothmühle, Rothmühlstr.
Aufführung 40. Nestroy-Spiele: Einen Jux will er sich machen (Regie: Peter Gruber)
Mittwoch, 4. Juli
9.00 Einführung
9.10 Galina Hristeva (Stuttgart): „In Abgrund g’stürzt […]“. Das Unheimliche in der Posse Der Zerrissene von Johann Nestroy
9.50 Henk Koning (Putten): Tod und Überleben bei Nestroy oder die Seinsfragen eines unsicheren Humoristen
Pause
10.40 Michaela Bachhuber (Bayreuth): Die Unmöglichkeit und Möglichkeit des Überlebens in einer Gesellschaft der Determination bei Nestroy und Büchner
11.20 Einen Jux will er sich machen – Diskussionsrunde über Stück und Aufführung, Moderation: Walter Pape (Köln)
Mittagspause
15.00 „Nestroy und die Nachwelt“: 1862 – 1912 – 1962 – 2012. Komödiantentum oder moderne Satire – Diskussionsrunde
Stefan Hulfeld (Wien): Kraus und die Folgen
15.30 Diskussion, Moderation: Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck)
Pause
16.40 Katja Berger Waldenegg (Wien): Coupletbearbeitungen und -interpretationen von Karl Paryla
17.20 Alessandra Schininà (Catania): „Bei uns stirbt man im Ernst […]“ – Schwarzer Humor und Entlarvung der alltäglichen Brutalität in Häuptling Abendwind
19.00 W.E. Yates (Exeter): Leiden und Freuden eines Nestroy-Biographen: „Bin Dichter nur der Posse“: Johann Nepomuk Nestroy. Versuch einer Biographie.
Donnerstag, 5. Juli
8.30 Exkursion nach Sopron/Ödenburg (H). Leitung: Otmar Nestroy (Graz)
Gábor Kerekes (Budapest): Raimund und Nestroy in Ungarn – Theater- und literaturgeschichtliche Informationen
Freitag, 6. Juli
9.00 Daniel Ehrmann (Salzburg): Et in Arcadia ego. Konfigurationen des Letalen in Ferdinand Raimunds Original-Stücken
9.40 Harald Gschwandtner (Salzburg, A): „Vor mir, mein gnädiges Fräulein, liegt das Gehirn eines unschuldigen Hundes im Spiritus“. Adolf Muschgs Erzählung vom Tod Ferdinand Raimunds
Pause
10.40 Andrea Hanna (Belfast): Das Überleben des Unangepassten: Eberls Kaspar in Konstantinopel und Nestroys Titus im Vergleich
11.20 Marion Linhardt (Bayreuth): „der dritte Act dagegen, wo Raimund dem Wahnsinn verfällt und auf der Scene stirbt, ist […] nur für Theaterbesucher mit besonders starken Nerven berechnet“ – Lebens- und Todesdeutungen in den Raimund-Stücken von Carl Elmar, Julius Reuper und Heinrich Jantsch/Alexander Calliano
Mittagspause
Forum: Funde – Fragen – Berichte
14.30 Matthias J. Pernerstorfer (Wien): „Hier liegt nun die saubre Frau“. Zu Ende und Nachleben der versoffenen Gouvernante
15.00 Marc Lacheny (Valenciennes): Vom Verschwender (1834) zu Le Prodigue (1992) : Ein Beispiel Raimund’schen Überlebens in Frankreich
15.40 Olaf Briese (Berlin): Vom Wiener Staberl zum Berliner Eckensteher. Intertextueller und kultureller Transfer
Pause
16.40 Resümee
Samstag, 7. Juli Abreise




