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Vom Eise befreit …

4. April 2010

… sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; / Im Tale grünet Hoffnungsglück; / Der alte Winter, in seiner Schwäche, / Zog sich in raue Berge zurück …

Faust-Leser wissen, wie’s weitergeht und dass jetzt Osterspaziergänge angesagt sind. Dazu drei Vorschläge:

Fischtreppe auf dem Erba-Gelände

1. Neugierige schleichen um das Gelände der zukünftigen Landesgartenschau und stellen sich vor, wie alles einmal werden könnte.

Rote Pestwurz

2. Der Bamberger Hain hat schon viel zu bieten; insbesondere blüht jetzt der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) in weißer und purpurroter Flächenpracht. Bizarr und derzeit noch ohne grüne Blätter ragen die Blütenkolben der Gewöhnlichen bzw. roten Pestwurz (Petasites hybridus) am schattigen Ufer des Hainweihers auf. Im Mittelalter versuchte man auf unterschiedliche Arten mit Hilfe dieser unangenehm

Hohler Lerchensporn

riechenden Pflanze der Pest beizukommen; man verabreichte sie den Erkrankten als Pulver oder Tee. Auch die Schnäbel der Pestmasken der Ärzte enthielten oft zerstoßene Pestwurz. In der heutigen Medizin werden (entgiftete!) Extrakte gegen Migräne eingesetzt.

Osterspaziergang aufs Walberla

3. Etwas weiter ist’s bis zum Walberla, einem wunderbaren Naturschutzgebiet im Osten von Forchheim. Eigentlich heißt dieser ca. 530 m hohe Zeugenberg mit Doppelkuppe im Vorland der Fränkischen Alb „Ehrenbürg“. Am ersten Sonntag im Mai findet hier übrigens das älteste Frühlingsfest Deutschlands statt. Am Rodenstein gibt es 49 festgelegte Kletterrouten bis zum Schwierigkeitsgrad 8+; an den übrigen Felsen des Gebiets besteht aus Naturschutzgründen dort seit 1991 ein Kletterverbot.

3. Etwas weiter ist’s bis zum Walberla, einem wunderbaren Naturschutzgebiet im Osten von Forchheim. Eigentlich heißt dieser ca. 530 m hohe Zeugenberg mit Doppelkuppe im Vorland der Fränkischen Alb „Ehrenbürg“. Am ersten Sonntag im Mai findet hier übrigens das älteste Frühlingsfest Deutschlands statt. Am Rodenstein gibt es 49 festgelegte Kletterrouten bis zum Schwierigkeitsgrad 8+; an den übrigen Felsen des Gebiets besteht aus Naturschutzgründen dort seit 1991 ein Kletterverbot.

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