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Wer hinter „Shakespeare“ steckt …

31. Mai 2010

Der Lehrstuhl für Britische Kultur / das Centre for British Studies und das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia laden ein zu einer Lesung und Diskussion mit Dr. Kurt Kreiler (Köln) zum Thema „Der Mann, der Shakespeare erfand — Edward de Vere, Earl of Oxford“ am 08.06.2010 um 19.15 Uhr in der U5/024.

Abstract:
Der Dichter William Shakespeare hat nichts zu tun mit dem Schauspieler und Geldverleiher William Shakspere aus Stratford-upon-Avon. Hinter dem literarischen Pseudonym Shakespeare verbirgt sich der gebildete Aristokrat Edward de Vere, Earl of Oxford, der am Hofe von Queen Elizabeth I. ein- und ausging. Die Dramen des „Speerschwingers“ Shakespeare wurden dementsprechend nicht für das Globe Theatre, sondern für die englische Hofbühne geschrieben. Der Autor Ben Jonson gab Shakespeares Werke heraus und sorgte bewußt dafür, daß dem Strohmann — William Shakspere — eine Büste gesetzt wurde. Diese erstaunlichen Behauptungen sind nicht Teil eines Romans, sondern einer wissenschaftlich fundierten Biographie, die romanhafter nicht sein könnte. Kurt Kreiler hat den „Fall Shakespeare“ neu aufgerollt. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfechtern der »Oxford«-These arbeitet er nicht mit Vermutungen, sondern schafft Indizien herbei. Er erfindet nicht, sondern bringt Dokumente zum Sprechen. Shakspere, Bacon und Marlowe – haben das Nachsehen.

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