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Mutter, der Mann mit dem Koks ist da

Falcos Interpretation eines alten Gassenhauers:

Mutter, der Mann mit dem Koks ist da ist der Titel eines Berliner Küchenliedes aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, als noch Kohlenhändler die ofenbeheizten Haushalte einzeln gegen Barzahlung belieferten. Die Melodie des alten Gassenhauers wurde von dem „Carlotta-Walzer“ Heiraten, heiraten, das ist schön aus der Operette Gasparone (1884) von Karl Millöcker übernommen. Der Schlager war so populär, dass aus dieser Zeit sogar eine Übersetzung ins Pennäler-Latein stammt (Mater, vir cum coces adest). Nachfolgen eine der vielen umlaufenden Textversionen:

Mutter, der Mann mit dem Koks ist da.
Junge, halts Maul, ich weiß es ja.
Hab ich denn Geld? Hast du denn Geld?
Wer hat denn den Mann mit dem Koks bestellt?
Ach lieber Koksmann, ich habe kein Moos!
Aber Madameken, det kost’t ja blos
’ne halbe Mark.
So’n bisschen Quark
Hab’n sie nich,
Det find ich stark.
Thun sie denn nicht borgen?
Ne, borgen macht Sorgen.
Borgen kann ich nich,
Thu ich nich, will ich nich,
Borgen is mir ganz fürchterlich.
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