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Bääääh!

Lege im Moment gerade eine intensive Korrekturphase ein. Nicht gern, muss aber ab und an sein. Was mich dabei wirklich fertig macht, ist die relativ junge, aber weit verbreitete Tendenz, alle Sachverhalte nur noch im Präsens zu formulieren. Geistige Folter pur. Das ging heute morgen schon mit dem Radio-Wetterbericht los: „Am Samstag ist es richtig mild.“ Heute ist immer noch Donnerstag, wohlgemerkt. „Gestern ist es schon kälter. Heute morgen ist es glatt. Morgen geht der Schnee in Regen über. “ Das gleiche in Hausarbeiten und  Klausuren: „Im 15.  Jahrhundert erfindet Luther den Buchdruck, im 16. erheben sich die Bauern, im 18. kriegt Goethe die Krise, nachdem er Mozarts Entführung kennen lernt.“ Ich HABE sie gerade auch GEKRIEGT und STECKE leider noch immer voll drin! Wenn alles optimal läuft, WERDE ich sie hoffentlich morgen ÜBERWUNDEN HABEN.

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