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Prüfungsphilosophie (17): Erwartete Interpretationskompetenz hinsichtlich abgesprochener Texte

Sie müssen in mündlichen Prüfungen immer damit rechnen, Interpretationsskizzen für jene Texte liefern zu müssen, die sie mit mir abgesprochen haben. Relativ häufig stelle ich diese Aufgabe zu den ausgewählten lyrischen Texten (und nicht unbedingt immer zum erstplatzierten in der Liste). Eine „Interpretationsskizze“ kann sich nun aber auf keinen Fall darin erschöpfen, dass man das Gedicht im Falle des Falles Zeile für Zeile vorliest und konzeptlos freie Assoziationen entwickelt, etwa in der Art „da ist von der Sonne die Rede, d.h. es herrscht eine helle, freundliche Stimmung, das lyrische Ich ist also gut drauf“ usw. Im Prinzip halte ich ein gutes (durch Kenntnis einschlägiger Sekundärliteratur gestütztes) Verständnis der abgesprochenen Texte für eine Selbstverständlichkeit; allein die Praxis der vergangenen Prüfungssequenz legte offen, dass dem nicht so ist. Auf Nachfrage zeigte sich, dass die KandidatInnen zumeist einfach zu spät mit dem Lernen begonnen hatten und nicht mehr alle Texte vorbereiten konnten. Falscher „Mut zur Lücke“!

PS. Sie finden alle meine Tipps und Ratschläge zur Vorbereitung von Prüfungen unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“/“Prüfungsphilosophie“.

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