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Dactylorhiza fuchsii (Fuchs’ Fingerwurz bzw. Fuchssches Knabenkraut)

Diese schöne Orchidee (Foto vom Isarufer nördlich des Kochelsees, Pfingsten) wurde nach dem Tübinger Medizinprofessor Leonhard Fuchs (1501-1566) benannt, der sich als Verfasser vieler medizinischer Werke und Kräuterbücher einen Namen gemacht hatte. Sie wächst auf feuchten wie trockenen Wiesen, an lichten Waldhängen, in aufgelassenen Steinbrüchen und sogar an Straßenrändern, kommt also ziemlich gut mit den vielfältigen Standortbedingungen einer modernen Kulturlandschaft zurecht und ist entsprechend weit verbreitet. Die schlanke, aber kräftige Pflanze kann unter optimalen Umständen bis zu 90 cm Höhe erreichen. Ihre oberen, am Stängel ansitzenden Laubblätter, die den Blütenstand nicht erreichen, besitzen eine lanzettliche Form und sind meist kräftig schwarz gefleckt. Typisch für die Dactylorhiza fuchsii sind ihre farblich sehr variablen weißen bis rosafarbenen Blüten mit zart gezeichneten Lippen (Schleifen-, Strich- oder Tigermuster). Der Sporn ist zylindrisch ausgeprägt, schief abwärts gerichtet und etwas kürzer als der Fruchtknoten; die Lippe tief dreilappig, ihr Mittellappen dabei weit vorgestreckt. Unteres Laubblatt zungenförmig und stumpf.

Zu Leonhart Fuchs, dem „Vater der Pflanzenkunde“ und einem Hauptvertreter des Neo-Galenismus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Leonhart_Fuchs

PS.: Und wer war „Galenos“? http://de.wikipedia.org/wiki/Galenos

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