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Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

Unter unseren einheimischen Vögeln gibt es einige Arten, die kaum auseinanderzuhalten sind; unser Zilpzalp hier hat einen solchen Zwillingsbruder im Fitis. Andere Zwillingsarten wären beispielsweise Teich- und Sumpfrohrsänger, Sumpf- und Weidenmeise oder Garten- und Waldbaumläufer. Dass mein Bild mit Sicherheit einen Zilpzalp zeigt, weiß ich wegen seines Gesangs, der zwar ziemlich laut, aber auch sehr einfach strukturiert (sprechender Name!) ist. Fitis-Strophen sind deutlich komplexer aufgebaut und haben einen anderen Tonhöhen-Verlauf. Auch die schwärzlichen Beine (die aber kein sicheres Indiz sind) auf unserem Bild sprechen stark für einen Zilpzalp, da Fitis-Beine zumeist (aber leider auch nicht zwingend) hellbraun gefärbt sind. Der Zilpzalp ist wie der Fitis kleiner als ein Sperling (ca. 10 cm lang), besitzt eine unauffällige olivbraune Rückenfärbung und ein weiß-gelbliches Bauchgefieder. Laut Fachliteratur ist dieses beim Fitis noch etwas gelber. Allerdings verändern Beleuchtung und Kontextfarben hier die Nuancen auf einem Bild oft sehr deutlich. Bleibt als bestes Unterscheidungsmerkmal eben der Gesang. Sehr präsent ist der Zilpzalp unter den Bamberger Kleinvögeln u.a. im Uferbewuchs des Kanals nördlich der Europa-Brücke. Mein Bild wurde allerdings Ende März in Cuxhaven aufgenommen. (Literarisch ist mir bislang noch kein Zilpzalp aufgefallen.)

DSC_2779

Zilpzalp, © hpecker

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