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Posts Tagged ‘Berlusconi’

Warum es (leider) Institutionen wie WikiLeaks geben muss

Berlusconi bleibt an der Macht, vermutlich dank Stimmenkaufs:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734689,00.html

Stuttgart. Der Rückkauf der EnBW-Aktien sorgt für wachsende Kritik. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat das Parlament zunächst übergangen, obwohl es einer Landesbürgschaft zustimmen muss. Zusätzlichen Ärger bringt dem Regierungschef die Einschaltung der Investmentbank Morgan Stanley ein, deren Deutschlandchef Dirk Notheis im CDU-Landesvorstand sitzt und mit ihm persönlich befreundet ist. Nun muss Mappus dem Finanzausschuss in einer Sondersitzung Rede und Antwort stehen. Der Streit droht seine für morgen geplante Regierungserklärung zu überlagern.Die SPD-Opposition hat gestern Mappus aufgefordert, die Geschäftsbeziehung zu Notheis und Morgan Stanley sofort zu beenden. „Das Land darf nicht in den Verdacht der Vetterleswirtschaft geraten“, erklärte SPD-Landeschef Nils Schmid. Ich würde sagen: Korruption und Vetternwirtschaft sind in der deutschen und europäischen Politik heute Standard, nicht nur in der russischen, chinesischen oder nigerianischen.

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20101214_mmm0000000977807.html

Näheres zum Thema Korruption in Deutschland

http://www.ploync.de/vermischtes/201-erwin-pelzig-unterhaelt-sich-korruption-in-deutschland-wird-nicht-bekaempft.html

Transparency Deutschland fordert Verbot von „Anwendungsbeobachtungen“

Berlin, 04.11.2010 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland fordert das Verbot von „Anwendungsbeobachtungen“. „Anwendungsbeobachtungen“ bezeichnen die Honorierung von Ärzten für die Verordnung von zugelassenen Produkten durch Arzneimittelhersteller. Sie haben nichts mit klinischen Prüfungen von Arzneimitteln zu tun. Pharmavertreter bieten Anwendungsbeobachtungen vor allem niedergelassenen Ärzten an, um diesen – gegen Entgelt – die Verschreibung von Medikamenten ihres Auftraggebers nahezulegen. Bisher wurden sie aufgrund des Drucks der Arzneimittelhersteller noch nicht verboten.

Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland: „Anwendungsbeobachtungen sind ein nutzloses Marketing-Instrument der Pharmaindustrie, das zur kontinuierlich steigenden Unwirtschaftlichkeit und Unzweckmäßigkeit medikamentöser Behandlungen in Deutschland beiträgt. Anwendungsbeobachtungen sind eine legalisierte Form der Bestechung von Ärzten, mit der der Warenanbieter durch Therapiewechsel seinem Produkt Absatzvorteile verschafft.“ Anwendungsbeobachtungen gewährleisten keinen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und sind eine Gefahr für Patienten. Sie belasten die Beitragszahler der Krankenkassen mit nutzlosen Arzneimittelkosten in Milliardenhöhe und sind für mehr als 0,1 Beitragspunkte der Versicherten verantwortlich.

http://www.transparency.de/Bibliotheksdatenbank.797.0.html

Nein, die Sache mit der Hotelsteuer ist auch noch nicht vergessen!

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fragen-antworten-warum-die-hotel-steuer-der-fdp-auf-die-fuesse-faellt;2514452

Italien…

… macht in deutschen Augen natürlich auch als Trümmerhaufen eine gute Figur!

Vgl. „Die letzten Tage von Pompeji in Rom?“:

http://www.tagesschau.de/ausland/regierungskriseitalien100.html

Italiensehnsucht der Deutschen, gespiegelt im Schlager:

http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,408547,00.html

Caterina Valente:

Komm ein bisschen mit nach Italien

Komm ein bisschen mit ans blaue Meer
Und wir tun als ob das Leben eine schöne Reise wär?

Komm ein bisschen mit nach Italien
Komm ein bisschen mit, weil sich das lohnt
Denn am Tag scheint dort die Sonne und am Abend scheint der Mond

Aber dann, aber dann
Zeigt ein richt’ger Italiener, was er kann
Aber dann, aber dann
Fängt beim Sternenschein die Serenade an

Eine Nacht, eine Nacht in San Remo
Ist für uns so wunderschön
Diese Nacht, diese Nacht in San Remo
Müsste nie zu Ende geh’n

Komm ein bisschen mit nach Italien
Komm ein bisschen mit ans blaue Meer
Und wir tun als ob das Leben eine schöne Reise wär?

Komm ein bisschen mit nach Italien
Komm ein bisschen mit, weil sich das lohnt
Denn am Tag scheint dort die Sonne und am Abend scheint der Mond

Aber dann, aber dann
Zeigt ein richt’ger Italiener, was er kann
Aber dann, aber dann
Fängt beim Sternenschein die Serenade an

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