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Frühblüher und erste Schmetterlinge in der Fränkischen Schweiz

Die Natur erwacht, es gibt schon eine Menge Blütenpflanzen zu bewundern. Die Fotografien dieses Artikels wurden vor ca. 10 Tagen am Walberla bei Forchheim und im Umkreis der Küpser Linde (Staffelberg-Gebiet) aufgenommen. Mit dem warmen Wetter der nächsten Tage dürfte sich dieser Prozess beschleunigen. Auch die ersten Schmetterling sind schon da, in der Regel natürlich die typischen Überwinterer (Zitronenfalter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, C-Falter). Mit der beginnenden Schlehenblüte dürften dann aber auch schon die ersten Aurorafalter mit ihren charakteristischen weiß-orangenen Flügelfärbungen (beim Männchen) auftauchen.

Huflattich

Seidelbast

Küchenschelle

Veilchen

Buschwindröschen

Hohler Lerchensporn

Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

Küpser Linde

Pulsatilla vulgaris

30. März 2010 Kommentare aus

Heute auf dem Spaziergang (Friesener Warte) entdeckt und fotografisch verhaftet: Pulsatilla vulgaris oder die Gewöhnliche Küchenschelle, auch Kuhschelle: giftig, geschützt und in der Volksmedizin gegen Migräne, Keuchhusten und Kreislaufstörungen eingesetzt.

In früheren Zeiten war die Pflanze den Menschen unheimlich, speziell ihr seidig glänzender Schopf, der nach der Blüte den Fruchtstand bildet. Man nannte ihn Teufels- oder Bocksbart. Im Brandenburgischen glaubten die Leute, dass der Fruchtstand jene Stelle kennzeichnen würde, wo ein Jäger eine Hexe aus der Luft heruntergeschossen habe.

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