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Posts Tagged ‘Prüfungsphilosophie’

Prüfungsphilosophie (17): Erwartete Interpretationskompetenz hinsichtlich abgesprochener Texte

Sie müssen in mündlichen Prüfungen immer damit rechnen, Interpretationsskizzen für jene Texte liefern zu müssen, die sie mit mir abgesprochen haben. Relativ häufig stelle ich diese Aufgabe zu den ausgewählten lyrischen Texten (und nicht unbedingt immer zum erstplatzierten in der Liste). Eine „Interpretationsskizze“ kann sich nun aber auf keinen Fall darin erschöpfen, dass man das Gedicht im Falle des Falles Zeile für Zeile vorliest und konzeptlos freie Assoziationen entwickelt, etwa in der Art „da ist von der Sonne die Rede, d.h. es herrscht eine helle, freundliche Stimmung, das lyrische Ich ist also gut drauf“ usw. Im Prinzip halte ich ein gutes (durch Kenntnis einschlägiger Sekundärliteratur gestütztes) Verständnis der abgesprochenen Texte für eine Selbstverständlichkeit; allein die Praxis der vergangenen Prüfungssequenz legte offen, dass dem nicht so ist. Auf Nachfrage zeigte sich, dass die KandidatInnen zumeist einfach zu spät mit dem Lernen begonnen hatten und nicht mehr alle Texte vorbereiten konnten. Falscher „Mut zur Lücke“!

PS. Sie finden alle meine Tipps und Ratschläge zur Vorbereitung von Prüfungen unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“/“Prüfungsphilosophie“.

Prüfungsphilosophie (3)

2. Juni 2010 Kommentare aus

Muss ich meine KommilitonInnen bei Prüfungen als Konkurrenz fürchten?

Nein, nein, nein! Die oft gehörte Vermutung, dass eine sehr gute Prüfungsleistung die Bewertung der zeitlich benachbarten Leistungen ,drücken’ würde (und umgekehrt), trifft nicht zu. Schon der Umstand, dass häufig einige sehr gute (oder auch weniger gute) Noten hintereinander vergeben werden, spricht dagegen. Meine Vorstellungen davon, welche Leistung mit welcher Note zu bewerten sind, haben sich über relativ lange Zeiträume herausgebildet und verändern sich entsprechend behutsam; da spielt die kurzfristige Abfolge bestimmter Eindrücke keine Rolle. Auch ein wirklich überragende Prüfungsleistung kann diese langfristig gewachsenen Relationen nicht kurzfristig verändern. Konkretes Beispiel: Wenn jemand nach einer überragenden Leistung (die man in der Relation zu anderen Prüfungen eigentlich mit „-3“ bewerten müsste) das bringt, was im langjährigen Schnitt mit „sehr gut“ bewertet wird, wird er/sie die Bestnote selbstverständlich auch in diesem Kontext erhalten. Ähnliches gilt auch für die Bewertung von Leistungen in Seminaren. Speziell dort sind hervorragende KommilitonInnen keine Bedrohung, sondern ein Segen!

Fazit: Kommilitonen sollten während des Studiums und im Prüfungsverfahren als Mitstreiter, interessante Kommunikationspartner, von denen man vieles lernen kann, als potentielle Ratgeber usw., also grundsätzlich positiv wahrgenommen, nicht aber als Konkurrenten gefürchtet werden. (Mehr noch: Sie sollten überhaupt NIE irgend jemanden fürchten! Leute, die Angst haben, werden krank oder biestig oder beides …)

Lernen im Team

Nichts spricht dagegen, Prüfungen im Team vorzubereiten. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn einmal zwei oder drei Studierende hintereinander mit den gleichen Themen ihre Prüfungen bestreiten. Allerdings sehe ich den Nutzen solcher Lernteams weniger in der Aufteilung der anfallenden Arbeit, als in der arbeitsteiligen Quellenbeschaffung, in der gemeinsamen Diskussion über die Prüfungsgegenstände, im Abbau von Unsicherheiten (man erfährt: „die anderen kochen auch nur mit Wasser“), in der Möglichkeit, Prüfungsverläufe durch Frage-und-Antwort-Spiele zu simulieren. (Allerdings besteht auch die Gefahr, dass man sich gegenseitig nervös macht und in immer extremere Lernexzesse hineintreibt: „Hast Du das und das schon gelesen ….?“) – Die Aufteilung der Erarbeitung von Wissen sehe ich eher problematisch: Nur das Wissen, das man selber erarbeitet hat, ist auch sicherer Besitz! – In diesem Zusammenhang will ich abschließend auch noch um Verständnis dafür werben, dass Angehörige solcher Arbeitsteams oft mit unterschiedlichen Noten aus den (schriftlichen wie mündlichen) Prüfungen hervorgehen, obwohl sie doch angeblich mit dem gleichen Wissen ausgestattet waren. Dies ist weder ein Indiz für ungerechte Benotungen noch Grund für das Ende von Freundschaften (weil der eine oder andere während der Vorbereitung ,gemauert’ und Wissen vor den anderen zurückgehalten hätte), sondern liegt schlicht daran, dass die Studierenden über ganz unterschiedliche Fähigkeiten verfügen, ihr Wissen zu organisieren und zu kommunizieren. Prüfungsleistungen spiegeln ja nicht nur die Kenntnisse und Kompetenzen, die man sich in der unmittelbaren Vorbereitungsphase angelernt hat, sondern gewachsene Persönlichkeiten und den Ertrag einer mehrjährigen Studienzeit.

Prüfungsphilosophie (2)

Breite und Tiefe

Bei jeder Prüfung – schriftlich wie mündlich – geht es darum, ,Breite’ und ,Tiefe’ zu demonstrieren. Die Impulsfragen des Prüfers sollten eine entsprechende Wissensdemonstration ermöglichen. ,Breite’ heißt in diesem Zusammenhang, einen gewissen Gegenstand (z.B. eine literarische Gattung) in den wesentlichen Zügen und engeren und weiteren kontextuellen Verknüpfungen kurz, klar und systematisch vorzustellen; ,Tiefe’ würde bedeuten, einzelne Aspekte exemplarisch genauer erläutern bzw. problematisieren zu können. In einem üblichen Prüfungsgespräch werden den Kandidaten z.B. zunächst Überblicks- und Kontextkenntnisse abverlangt, dann einzelne Stichworte seiner Antwort aufgegriffen und diese anhand konkreter Texte näher betrachtet. ,Breite’ kann auch heißen, dass zunächst ein größerer Text in seine Epoche oder das Gesamtwerk eines Autors eingeordnet werden soll, worauf hin – unter dem Gesichtspunkt der ,Tiefe’ – eine in der Forschung umstrittene Einschätzung einer Figur oder einer bestimmten Handlungsepisode näher betrachtet wird. – Tipp: Wenn Sie über eine bestimmte Epoche geprüft werden, müssen Sie davon ausgehen, dass unter dem Aspekt ,Breite’ auch kurz über die historisch benachbarten Epochen zu reden ist, da sich die Grundzüge der eigentlich thematisierten Epoche häufig kontrastiv aus dem historischen Kontext erklären lassen. Von einer sehr guten Prüfungsleistung erwarte ich auch einen Blick über den nationalsprachlichen bzw. literaturwissenschaftlichen Tellerrand; d.h. etwa, dass bei einer Prüfung über ;Aufklärung’, ein Kandidat eine gewisse Vorstellung vom geistigen Leben der Zeit in Frankreich und England hat; bei einer Prüfung über ,expressionistische Literatur’ liegt es nahe, auch einmal den Bereich expressionistischer Kunst zu streifen.

Gut vorbereiten: ja! Auswendig lernen: eher nicht!

Selbstverständlich sollten Prüfungen sehr ernst genommen und bestens vorbereitet werden. Klausuren und mündliche Prüfungssituationen sollte man im Vorfeld auch durchaus üben, um ein Gefühl für die Situation sowie die Länge der Zeit zu bekommen und sich einige Formulierungen, Fachtermini und Darstellungsstrategien anzutrainieren. Gefährlich ist es aber, für angenommene Aufgaben geschlossene Abhandlungen vorzubereiten und diese auswendig zu lernen. Diese gar nicht so selten angewandte Strategie verhindert oft ein Eingehen auf die dann tatsächlich gestellten Prüfungsaufgaben bzw. –fragen; die Kandidaten spulen nur ihr vorbereitetes Programm ab, ignorieren wichtige Aspekte der Fragestellung und vermitteln insgesamt den Eindruck von Automaten, die nicht selbständig denken können.

Selbständiges Denke: ja, unbedingt! (Aber nicht aus dem hohlen Bauch heraus …)

Sie haben vermutlich (hoffentlich!) im Verlauf Ihres Studiums gelernt, dass selbständiges Denken erwünscht ist und honoriert wird. Bitte machen Sie sich aber auch klar, dass diese Denkbewegung in Kenntnis der literarischen Texte, relevanter kontextueller Faktoren und der einschlägigen Forschungsdiskussion erfolgen muss, um nicht zum substanzarmen Schwadronieren zu verkommen.

Prüfungsphilosophie (1)

Unter diesem Stichwort möchte ich mich von Zeit zu Zeit zu einigen Aspekten unserer Prüfungen äußern; einerseits geht es darum, häufig gestellte Fragen zu beantworten, andererseits darum, ein grundlegendes Verständnis des Vorgangs bei den Studierenden zu befördern.

Zeitmanagement der gesamten Prüfungsphase

Kümmern Sie sich frühzeitig um Ihre Prüfungen, verhindern Sie unbedingt, irgendwann zeitlich unter Druck zu geraten! Im Prinzip sollte man sich bereits im ersten Semester mit Studien- und Prüfungsordnung beschäftigen und genau wissen, welche Leistungen von einem erwartet werden. Es spricht überhaupt nichts dagegen, schon im vierten Semester ungefähr zu wissen, worüber man einmal geprüft werden möchte. Dann hat man noch unendlich viel Zeit, einschlägiges Wissen zu akkumulieren und es ,sich setzen zu lassen’. Auch die Entscheidung für einen bestimmten Prüfer/ eine bestimmte Prüferin sollte frühzeitig fallen; dann kann man bei dieser Person gezielt Lehrveranstaltungen besuchen und sich mit deren Vorlieben, Denk- und Argumentationsfiguren und Erwartungshaltungen vertraut machen. Beginnt man diesen Prozess frühzeitig, bleibt auch noch Zeit, die Prüferwahl zu korrigieren, falls man feststellt, nicht optimal zusammenzupassen.

Themenwahl

Machen Sie sich frühzeitig mit den konkreten Prüfungsanforderungen Ihres speziellen Studiengangs und des (der) von Ihnen gewählten Prüfers (Prüferin) vertraut. Machen Sie sich klar, welche thematischen Restriktionen bestehen; z.B. sollten bei mir Prüfungsfelder aus allen großen Gattungen (Lyrik, Epik, Dramatik) dabei sein. Ferner bestehe ich darauf, dass die Themen über historische Epochen gestreut werden. Für NDL-Prüfungen gilt im Allgemeinen das Schema „Epoche – Gattung – Autor“; d.h. rechnen Sie nicht damit, mit drei Autoren oder gar nur drei literarischen Werken über die Runden zu kommen. Sie finden in diesem Blog an anderer Stelle Musterblätter mit Kommentaren zur Anmeldung für verschiedene Prüfungstypen, studieren Sie diese sorgfältig, bevor Sie mit mir konkrete Themen ausmachen. (Die dort genannten Umfangsangaben sind Mindestanforderungen!) – Ich rate mit Nachdruck dazu, mehr oder minder kanonische Themen zu wählen, d.h. Gebiete, wozu es eine gewisse Forschungstradition und eine vernünftige Sekundärliteratur gibt. Versetzen Sie sich im Vorfeld Ihrer Prüfung einmal in die Rolle Ihres Prüfers und fragen Sie sich, welche Prüfungsfragen Ihnen zu Ihrem Thema einfallen würden. Wenn Ihnen dabei nichts einfällt – dann verwerfen Sie das Thema!

Themenwahl im Hinblick auf den Prüfer

Sie müssen nicht denken, mich mit vermeintlichen ,Lieblingsthemen’ beglücken zu müssen. Genau so abwegig ist der Gedanke, mich nicht mit konventionellen, d.h. häufig gewählten Standardthemen ,langweilen’ zu dürfen. Prüfungen sind grundsätzlich nicht zur Bespaßung der Prüfenden dar, sondern zum Nachweis studentischer Kompetenz am Ende eines möglichst erfolgreich absolvierten Studiums. – Warnen möchte ich aber auch vor folgender Überlegung: Manche Studierende wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn sie mit Themen in die Prüfung gehen, von denen der Prüfende – wie sie annehmen – wenig Ahnung hat. Diese Kalkulation könnte sich leicht als grober Fehler herausstellen, und zwar aus mindestens zwei Gründen: 1. könnte der Prüfer Lust verspüren, in der Prüfung nachzuweisen, dass er auf besagtem Gebiet doch eine Menge weiß, sich gut vorbereiten und entsprechend subtil fragen. 2. hat der Prüfer vielleicht auf diesem Gebiet tatsächlich wenig Ahnung und fragt dann munter ins Blaue; glauben Sie mir, solche Fragen sind die ärgsten, da nicht kalkulierbar und manchmal auch faktisch kaum zu beantworten. In diesem Zusammenhang etwas ganz Grundsätzliches: In einer guten Prüfung arbeiten Sie mit dem Prüfer zusammen, nicht gegeneinander! Ihr Prüfer will Ihnen Chancen eröffnen, Ihr Wissen zu zeigen, zu ,glänzen’; er wird (in der Regel) nicht versuchen, Sie bei Wissenslücken zu ,erwischen’! Im Gegenteil, oft wird er einen Kandidaten mit seinen Fragen und Impulsen auch sicher über ,dünnes Eis’ führen. Wenn er sich in einem Themengebiet sehr gut auskennt, wird er diese Rolle besser spielen können, als dort, wo er vergleichsweise unbeschlagen ist. – Grundsätzlich ist es von Vorteil, das eine oder andere Prüfungsthema auch beim gewählten Prüfer studiert zu haben. Je spezieller das gewählte Thema ist, um so wichtiger ist dieser Umstand; je kanonischer und durch gute moderne Fachliteratur abgesicherter ein Thema ist, um so eher kann man diesen Aspekt vernachlässigen.

Themenumfang und Schwierigkeitsgrad

Knausern Sie nicht beim Umfang (Konzeption, Textmenge) und Schwierigkeitsgrad Ihrer Prüfungsthemen! Mache Studierenden fühlen sich sehr unsicher und streben danach, den Umfang ihrer Prüfungsgebiete gegen Null zu schrumpfen (früh verstorbene Autoren, Mini-Epochen, Gattungen mit schlichtesten Kürzest-Texten, alles historisch möglichst eng zusammengedrängt). Ganz katastrophal ist der suggerierte Eindruck, wenn Ihre Textauswahl noch aus typischen Gymnasiallektüren besteht. Ihre Prüfer müssen in diesem Fall ja vermuten, dass Sie seit dem Abitur nichts mehr gelesen haben … Bitte stempeln Sie sich mit einer solchen Präsentation doch nicht selber schon bei der Themenabgabe zum ,Dünnbrett-Bohrer’! – Machen Sie sich in diesem Zusammenhang noch zwei Umstände klar: a) Niemand hindert den Prüfer daran, ein Thema in seinem Kontext zu situieren; und stecknadelkopfgroße Themen werden bevorzugt in fußballfeldgroßen Kontexten verortet. b) Der Themenumfang (sowie die Schwierigkeit der gewählten Materie) bestimmt – vergleichbar etwa dem Schwierigkeitsgrad einer Turnübung – das Niveau einer Prüfung mit, d.h. ein größerer Umfang und eine höhere Schwierigkeit sprechen immer für den Kandidaten, auch wenn die konkrete Prüfung nicht perfekt läuft. Das Gegenteil gilt entsprechend.

Zeitaufteilung während der mündlichen Prüfung

Geht ein Kandidat mit drei Themen in eine Prüfung von 30 Minuten Dauer, bestimmt er die Reihenfolge. Normalerweise wird das erste Thema die meiste Zeit verschlingen (etwa 15 Minuten), speziell, wenn es gut läuft. Das dritte Thema kommt im Normalfall entsprechend kurz zur Sprache (4-6 Minuten). Von diesem Normalfall weiche ich ab, wenn ein Thema ,nicht läuft’; ich wechsle dann vergleichsweise früher, um dem Kandidaten die Chance zu geben, auf dem nächsten Themenfeld stärker zu punkten. Eine weitere Ausnahme erfolgt, wenn ein Kandidat ein sehr schlichtes, ,kleines’ Thema auf Rang 1 setzt; dann verlasse ich dieses Thema auch früher, um zu den anspruchsvolleren Fragen zu kommen.

Sie haben den Prüfungsverlauf weitgehend selbst in der Hand!

Machen Sie sich klar, dass Sie durch Ihre Antworten den Prüfungsverlauf maßgeblich beeinflussen. Praktisch jede Prüfung beginnt mit weiten, offenen Fragen; Sie können an dieser Stelle viele Informationen ,abladen’ und Pluspunkte sammeln, aber mit Ihren Antworten auch Impulse für weitere Fragen setzen, Gesprächsperspektiven eröffnen. (Es wird kein vorher festgelegter Fragenkatalog abgearbeitet! Die Gesprächssituation entwickelt sich dynamisch aus Fragen und Antworten, die ihrerseits oft wieder Fragen provozieren.) Sie sollten in Ihren Antworten demzufolge auch keine Stichworte präsentieren, zu denen Sie gegebenenfalls nichts mehr zu sagen wüssten …

Textkenntnis

Genaue und sichere Textkenntnisse werden erwartet. Sichere Textreproduktion ist die Basis für die Note ,befriedigend’. Bessere Noten erreicht man durch kluge, differenzierte Deutungen von Texten und Kontextwissen. Es geht wirklich nicht an, während der Prüfung einzuräumen, man wäre im Zuge der Vorbereitung nicht mehr zur Lektüre dieses oder jenen angegebenen Textes gekommen!

Unterschied ,schriftliche/mündliche’ Themen

Manche Themen in bestimmten Studiengängen werden als potentiell ,schriftliche Themen’ deklariert. Über solche Themen wird man im Fall der Fälle vier oder fünf Stunden zu schreiben haben. Es sollte sich von selbst verstehen, dass diese Themen intensiver vorzubereiten sind und durch breitere Textkenntnisse zu unterfüttern sind als lediglich für mündliche Prüfungszwecke konzipierte Themen. (In vier Stunden kann man eine Menge schreiben, ca. 20 Seiten bei durchschnittlicher Schriftgröße – und Redundanzen kommen auch hier nicht gut an …) – Wichtiger Tipp: Die größere Textmenge, die man bei schriftlichen Themen in der Hinterhand hat, muss nicht auf dem abgegebenen Prüfungsblatt vermerkt werden; denn: wenn dieses Thema nicht als schriftliches bearbeitet wird, hat man es ja in der mündlichen Prüfung und möchte dort nicht unbedingt zum Gesamtumfang der tatsächlich vorbereiteten Texte befragt werden.

Angaben auf den bei mir eingereichten Prüfungsblättern

Auf den Prüfungsblättern (vgl. Muster im Blog an anderer Stelle)  müssen neben den Briefkopf- und Prüfungstyp-Angaben die gewählten Themen in der richtigen Reihenfolge (gegebenenfalls differenziert nach schriftlichen und mündlichen) angegeben werden sowie die ausgewählten Texte. Sie dürfen und sollten auch sog. ,Aspekte’ angeben; damit determinieren Sie zwar nicht den faktischen Prüfungsverlauf, nutzen aber eine Einflusschance, indem Sie mir anzeigen, was Ihnen am betreffenden Thema besonders relevant erscheint und worüber Sie gerne reden möchten. In der Regel gehe ich auf diese Vorschläge mit meinen Fragen ein. (Sekundärliteratur verlange ich nicht, um Sie nicht in der falschen Sicherheit zu wiegen, ich würde diese Literatur mit Sicherheit kennen und in allen Aspekten auch gut finden. Die Verantwortung für die Auswahl geeigneter Sekundärliteratur zur Prüfungsvorbereitung wird Ihnen von mir nicht abgenommen!)

Wird fortgesetzt!

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