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„Bamberger Anthologie“

Seit Kurzem finden Sie in meiner Blogroll unter „Deutsche Lieder“ einen Link zur von Martin Rehfeldt ins Leben gerufenen und betreuten „Bamberger Anthologie“, einer ständig wachsenden Sammlung von Interpretationen bzw. Kommentaren zu aktuellen und älteren deutschsprachigen Liedern, Pop- und Rocksongs, Schlagern, Gassenhauern usw.

Roter Mohn

Es war Frühling da gingen wir beide
durch die Felder mit frohem Gesicht,
tief im Herzen den Lenz und die Freude
an den Herbst dachten wir damals nicht.

Aber nun ist er doch schon gekommen
und viel schneller als ich gedacht,
nun ist alles so leer, nun ist alles so schwer,
ist vorbei was mich glücklich gemacht.

Roter Mohn, warum welkst du denn schon,
wie mein Herz sollst du glüh’n und feurig loh’n.
Roter Mohn, den der Liebste mir gab,
welkst du weil ich ihn schon verloren hab?
Rot wie Blut, voller Pracht, warst du noch gestern erblüht,
aber schon über Nacht ist deine Schönheit verblüht.
Roter Mohn warum welkst du denn schon,
wie mein Herz sollst du glüh’n und feurig loh’n.

Instrumental . . . . . . .

Rot wie Blut, voller Pracht, warst du noch gestern erblüht,
aber schon über Nacht ist deine Schönheit verblüht.
Roter Mohn warum welkst du denn schon,
wie mein Herz sollst du glüh’n und feurig loh’n, roter Mohn.

„Roter Mohn“ von Michael Jary und Bruno Balz, Tangolied aus dem Film „Schwarzfahrt ins Glück“), Sängerin: Rosita Serrano, Telefunken A 10100 / 23498 + 24348

Hinweis auf eine Schlager-Seite („Professor Schlager empfiehlt“)

http://100schlager.wordpress.com/

Einige Schlager, die man kennen sollte …

… zumindest als HörerIn der Vorlesung „Geschichte der leichten Muse“:

 

Fred Raymond/ Fritz Grünbaum: Ich hab‘ das Fräulein Helen baden seh’n (1925)

http://www.youtube.com/watch?v=Ds7wA1euhFM

 

Heinz Rühmann, Josef Sieber und Hans Brausewetter: Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern (1939)

http://www.youtube.com/watch?v=mvGWy206c1U

 

Lizzi Waldmüller und Willi Forst: Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami (1939)

http://www.youtube.com/watch?v=syx_VV0AOYo

 

Evelyn Künneke: Sing, Nachtigall, sind (1942)

http://www.youtube.com/watch?v=IXC79XHT8Yo&playnext=1&list=PLCB4529E45EB9DAA1&index=53

 

Zarah Leander: Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn (1942)

http://www.youtube.com/watch?v=xp6l59mZojM

 

Hans Albers: La Paloma (1943/44)

http://www.youtube.com/watch?v=zOInn_N5hLw

 

Karl Berbuer: Trizonesien-Song (1948)

http://www.youtube.com/watch?v=24zmxUw6dcQ

 

Bully Buhlan: Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin (1951)

http://www.youtube.com/watch?v=mFisiuW_000

 

Drafi Deutscher: Marmor, Stein und Eisen bricht (1965)

http://www.youtube.com/watch?v=xTnUdz6DoOQ

Schöner Gigolo, armer Gigolo

Schöner Gigolo, armer Gigolo

Musik: Leonello Casucci, Text: Julius Brammer (1929)

 

Der kleine Leutnant, er war der beste Reiter,

und alle Herzen, sie flogen ihm gleich zu.

Er konnte küssen und tanzen, wie kein zweiter,

er kam und sah und siegte auch im Nu.

Viel Monde hat er gekämpft in Frankreich drüben,

bald an der Weichsel, Piave, irgendwo;

jetzt ist ihm nichts mehr geblieben,

er wurde Gigolo.

 

Schöner Gigolo, armer Gigolo, denke nicht mehr an die Zeiten,

wo du als Husar, goldverschnürt sogar, konntest durch die Strassen reiten.

Uniform passée, Liebchen sagt: Adieu! Schöne Welt du gingst in Fransen!

Wenn das Herz dir auch bricht, zeig‘ ein lachendes Gesicht,

man zahlt und du musst tanzen.

 

Er wurde Tänzer, die Erde dreht sich weiter,

der kleine Leutnant tanzt für sein täglich Brot.

Wenn nur das Mütterchen einmal wieder heiter,

sie darf nichts fühlen mehr von bittrer Not.

Dort wo beim Sekt er gelauscht der schönen Lieder,

wo er getanzt hat in Dulci Jubilo;

dort tanzt er täglich, jetzt wieder,

doch nur als Gigolo.

 

Grethe Waldor: Schöner Gigolo, armer Gigolo

http://www.youtube.com/watch?v=2AOK4AtTWPQ&feature=related

 

David Bowie im Video

 

Interpret: Richard Tauber

http://www.youtube.com/watch?v=4zxkWGXsDHY&feature=related

Lili Marleen

Lale Anderson: Lili Marleen

Lili Marleen
Musik: Norbert Schultze, Text: Hans Leip (1939)

Vor der Kaserne,
Vor dem großen Tor,
Stand eine Laterne
Und steht sie noch davor.
So woll’n wir uns da wiederseh’n,
Bei der Laterne woll’n wir steh’n,
Wie einst, Lili Marleen.

Unsere beiden Schatten
Sah’n wie einer aus,
Daß wir so lieb uns hatten,
Das sah man gleich daraus.
Und alle Leute soll’n es seh’n,
Wenn wir bei der Laterne steh’n,
Wie einst, Lili Marleen.

Schon rief der Posten:
Sie blasen Zapfenstreich,
Es kann drei Tage kosten!
Kamerad, ich komm‘ ja gleich.
Da sagten wir Aufwiederseh’n.
Wie gerne wollt‘ ich mit dir geh’n,
Mit dir, Lili Marleen!

Deine Schritte kennt sie,
Deinen schönen Gang.
Alle Abend brennt sie,
Mich vergaß sie lang.
Und sollte mir ein Leid gescheh’n,
Wer wird bei der Laterne steh’n,
Mir Dir, Lili Marleen?

Aus dem stillen Raume,
Aus der Erde Grund,
Hebt mich wie im Traume
Dein verliebter Mund.
Wenn sich die späten Nebel dreh’n,
Werd‘ ich bei der Laterne steh’n
Wie einst, Lili Marleen.

Marlene Dietrich: Lili Marleen

http://www.youtube.com/watch?v=MO0lUXnAs-U&feature=related

Geschichte des deutschen Schlagers (1950er und 60er Jahre)

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