Korrektur: nächste Feriensprechstunde auf den 26. August (Di) verlegt

Wegen dringlicher Verpflichtungen am 25.8. muss ich meine Feriensprechstunde einen Tag auf den 26. August verschieben, die Zeit (16.00-17.00 Uhr) bleibt gleich. (Auf der Liste an meinem Büro war der Termin ohnehin widersprüchlich angekündigt, heute habe ich ihn korrigiert.)

Nicht nur für Hummel-Freunde!

So schreibt man ein naturwissenschaftliches Sachbuch mit Bestseller-Potential: Dave Goulson: Und sie fliegt doch. Eine kurze Geschichte der Hummel. München: Hanser, 2014 (zuerst 2013 unter dem Titel A Sting in the Tale).

Großer Verlust für Bamberg als Kultur-Standort: Morph Club macht dicht

Wie heute in den Medien zu lesen ist, macht der Morph Club dicht. Die Gründe dafür sind vielfältig, eine Chance zum Weitermachen ist unter den gegenwärtigen Umständen nicht zu sehen. Selbstverständlich bedauere ich diese Situation zutiefst: der Morph Club leistete einen ganz wesentlichen Beitrag zum Bamberger Kulturleben, ich sehe nicht, wie diese Lücke auf absehbare Zeit hin zu schließen sein könnte.

Bei den Diskussionen zur Neugestaltung des Bamberger Ostens sollte von den Verantwortlichen der Stadt unbedingt daran gedacht werden, eine ,location’ zu schaffen, welche die Probleme im sozialen Zusammenleben von Kulturveranstaltern, Konzertbesuchern und Anwohnern, die dem Morph Club den Todesstoß versetzt haben, von vornherein ausgeschlossen sind. Dass bis dahin viele über Jahre hinweg gewachsene Beziehungen zerbröselt sein werden, dass wertvolles Veranstalter-know how verloren gegangen sein wird, dass das junge Bamberger Kulturleben seinen ,Leuchtturm’ verloren hat, scheint wohl nicht mehr abwendbar. Sehr traurig!

 

Birding Hot Spots (4): Salzwiesen bei Lymington (Südküste England)

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Lymington, Hafen

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Lymington, Austernfischer © hpecker

Zwischen Southampton und Bournemouth liegt die nette kleine Hafenstadt Lymington (gut 14.000 Einw.), die dank zweier großer Yachthäfen insbesondere Seglern bestens bekannt ist. Von Lymington aus gibt es eine Fährverbindung zur nahen Isle of Wight. Da wir mit einiger Wahrscheinlichkeit keine Mitgliedschaft beim Yachtclub haben, parken wir unser Auto bereits (gebührenpflichtig) bei der Anlegestelle der Fähre oder (gratis) bei einem Pub gleich in der Nähe. Der Uferweg auf dem Deich führt zunächst zum Yachthafen, dann zu den ausgedehnten Salzwiesen dahinter. Praktisch vom ersten Schritt an waren (im Mai) Lachmöven, Steinwälzer, Austernfischer, Seeschwalben, Rotschenkel und diverse Kleinvögel zu beobachten. Die ausgedehnten see- und landseitigen Flachwassergebiete hinter dem Hafen bieten dann nicht nur eine noch viel größere Artenvielfalt, sondern auch reizvolle amphibische Landschaften in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Ein weiterer Vorteil des Gebiets besteht darin, dass die Vögel Spaziergänger, Wanderer, Jogger und Radfahrer gewöhnt sind und sich vom Fotografen bei ihren Alltagsgeschäften kaum stören lassen. Bei Besuchen des Gebiets ist ein hoher Tidenstand von Vorteil, aber auch bei Ebbe bieten sich auf der Landseite viele Möglichkeiten. An Regenschutz (Schirm bei der dort herrschenden frischen Brise lächerlich!) sollte gedacht werden, da das Gebiet sehr weitläufig ist, kräftige Schauer schnell aufziehen und der Weg zum rettenden Café im Fall der Fälle zu weit sein dürfte. Wir fotografierten bei zwei Kurzbesuchen außer den oben genannten Arten Grau- und Seidenreiher, Kiebitz, Grünfink, Bluthänfling, Grau- und Brandgans, diverse Enten, Drosseln und eine Dorngrasmücke.

Der Seidenreiher ist ein schlanker Schreitvogel mittlerer Größe (55-65 cm, 88-106 cm Flügelspannweite), sein Gefieder ist ganzjährig weiß. Er hat schwarze Beine mit gelben Zehen und einen schwarzen Schnabel. Im Prachtkleid ist er sehr leicht an den beiden verlängerten Schmuckfeder im Nacken zu erkennen. Seine Brutkolonien befinden sich hauptsächlich in Südeuropa, in Deutschland findet er sich in der Regel nur als relativ seltener Gast ein. Theoretisch könnte man ihn mit dem hierzulande öfter anzutreffenden Silberreiher verwechseln, der aber deutlich größer ist (85-100 cm), helle bis rötliche Unterschenkel und außerhalb der Brutzeit einen kräftigen gelben Schnabel besitzt. Außerdem fehlen ihm die charakteristischen Schmuckfedern des Seidenreihers.

Seidenreiher © k. v. ecker

Seidenreiher (Egretta garzetta) © k. v. ecker

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Salzwiesen bei Lymington © k. v. ecker

 

Birding Hot Spots (3): Die Kugelbake in Cuxhaven

Kugelbake Cuxhaven © k.v. ecker

Kugelbake Cuxhaven © k.v. ecker

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Eiderente (Somateria mollissima) © hpecker

An diesem Wahrzeichen der Stadt, das den nördlichsten Punkt Niedersachsens markiert, endet die Elbe und beginnt die Nordsee. Die Kugelbake (Foto: über den Bauhafen hinweg aufgenommen, Elbe bzw. Nordsee dahinter) wird täglich von vielen Leuten aufgesucht, dennoch ist hier ornithologisch eigentlich immer was los, nicht nur zu Zeiten des Vogelzugs, der im Herbst bereits Ende August einsetzt. Berühmt ist der Beobachtungspunkt speziell für den Greifvogelzug sowie die Sichtung von Pelagen bei Nordweststürmen im Spätsommer bzw. Herbst. Dann werden Vogelarten, die ihr Leben fast nur auf offenem Meer verbringen, in die Deutsche Bucht getrieben. Um die Kugelbake herum findet man auf engstem Raum recht unterschiedliche Lebensräume vor, so dass entsprechend viele Vogelarten zu beobachten sind. Einige davon lassen sich von den Menschen fast gar nicht stören; beispielsweise ließ uns ein Sanderling (18-21 cm) bis auf zwei, drei Meter an sich heran.

Sanderling (Calidris alba) © k.v. ecker

Sanderling (Calidris alba) © k.v. ecker

Bamberg: Kunst im öffentlichen Raum – Meinungen und eine Frage

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Heiß geliebt

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Schönes Unikat

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Was ist das?

Mein Favorit unter den Bamberger Großplastiken ist nach wie vor die ,Apfelmadonna’ auf dem Heumarkt. Das Kunstwerk, das einmal als ,Fette Blunzn’ geschmäht worden war, ist heute vielen Bambergern ans Herz gewachsen. Beim Thema ,Sitzende Asiaten’ ziehe ich die hübsche Figur auf der Wanka-Tonka-Litfaßsäule am Café Rondo den Kokurrenzprodukten, die man überall sieht, entschieden vor: Sie ist erstens ein Unikat und kein Serienprodukt, zweitens preiswerter und drittens einfach hübscher. Zudem besitzt sie eine freundliche spirtituelle Ausstrahlung. Über den Verdacht, im öffentlichen Raum peinlichen Verrichtungen nachzugehen bzw. Rückständigkeit und Lethargie zu symbolisieren (vgl. entsprechende Ausführungen an anderer Stelle hier im Blog) ist sie erhaben; deshalb sitzt sie auch zurecht auf ihrem Sockel. Bamberg sollte einen Ankauf in Erwägung ziehen! Ja, und dann ist mir noch etwas ganz Spezielles aufgefallen, wieder am Heumarkt; da kann ich nur fragen: Was ist daaaaaas? Weiß jemand was über Hintergrund, Bedeutung, Bezüge?

Klausuren: Stand der Dinge

Die zwei Klausuren zu meinen Seminaren sind inzwischen korrigiert, Frau Heger hat die Noten ins FlexNow eingetragen. Diese müssen dann allerdings immer noch vom Prüfungsamt freigeschaltet werden. Die Klausur der Vorlesung (,Einführung in die Literaturvermittlung’) werde ich allerdings erst im Laufe des nächsten Monats korrigieren können. (Zwei Arbeiten wurden hier aufgrund besonderer Umstände vorgezogen.)

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