Libellen in Bayern (28. Mai 2021)

Diese Momentaufnahme der bayerischen Libellenbeobachtungen dieses Jahres auf der einschlägigen Internetseite des Umweltamtes dokumentiert auf ihre Weise sowohl das nasskalte Wetter dieses Jahres als auch die geringe Zahl ehrenamtlicher Datenzuträger für das wissenschaftlich überfällige Projekt einer Neuauflage des Bayerischen Libellenatlas‘. Wie man leicht erkennt gibt es zwei geografische Aktivitätsschwerpunkte im Lande: Franken und Oberbayern, wobei die Zahl der beteiligten Beobachter extrem gering ist. Während z.B. ein paar tausend ,Ornis‘ die heimische Vogelwelt im Auge haben und auf Internet-Plattformen wie z.B. „ornitho.de“ dokumentieren, kümmern sich um das Libellenatlas-Projekt kaum 20 Leute! Will sagen: zusätzliche Kräfte sind hochwillkommen! Der Einstieg könnte über die einschlägige Seite des Umweltamtes (FIN-Web – FIS-Natur Online – LfU Bayern) gefunden werden, wenn man bereit ist, ein paar Umständlichkeiten des Registrierungsverfahrens in Kauf zu nehmen; dafür lockt ein wunderbares Hobby!

Zur abgebildeten Verbreitungskarte der heimischen Beobachtungen dieses Jahres ist festzustellen, dass sich die meisten Daten auf Winterlibellen beziehen, die ganzjährig aktiv sind. Meine Frau und ich hatten erst am Pfingstmontag unsere ersten anderen, d.h. ,neuen‘ Arten entdecken können. Neben den erwartbaren Pech- und Federlibellen waren zu unserer großen Freude ein Spitzenfleck und zwei Frühe Schilfjäger dabei. Beim Stöbern in den Funden der Kollegen fielen mir u.a. erste Azurjungfern, ein Plattbauch und ein Großer Blaupfeil auf. Nun soll das Wetter, wenn die Versprechungen der Meteorologen ausnahmsweise einmal Bestand haben sollten, ja doch wärmer und sonniger werden und damit könnte auch die diesjährige Libellen-Saison endlich, endlich starten …

Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca)

8. April 2021 1 Kommentar

Bislang die einzige in diesem Jahr von mir entdeckte Libellenart (Kleinlibelle, Gesamtlänge zwischen 34 und 39 mm). Die sehr ähnliche Schwesternart Sibirische Winterlibelle (Sympecma paedisca), nach der ich natürlich trotzdem sehr aufmerksam Ausschau halte, dürfte in Franken kaum zu finden sein. Alle einheimischen Winterlibellen sind sehr unscheinbar gefärbt (grau-braun-beige) und – sofern sie nicht gerade über dem Wasser schweben – nur schwer zu entdecken. Die Art überwintert und kommt bei ansprechenden Temperaturen aus ihren Verstecken hervor und wird aktiv. Die Eiablage erfolgt im Tandem. (Aufnahme vom 30.03.2021, bei Forchheim.)

Libellen in Bayern

Seit dem letzten Jahr kartieren meine Frau und ich Libellen in Bayern. Die gesammelten Daten werden dem Landesamt für Umwelt zur Verfügung gestellt und kommen dort einer geplanten Neuauflage des Bayerischen Libellenatlas zugute. Diese Arbeit empfinde ich als sehr sinnvoll, da sich bislang (leider) nur sehr wenige Leute an diesem Projekt beteiligen. Mit den warmen Tagen der letzten Woche sind die ersten Libellen dieser Saison aufgetaucht – alles ,Gemeine Winterlibellen‘. Bei nächster Gelegenheit werde ich versuchen, ein Foto dieser Art hier zu veröffentlichen, evtl. auch eine Karte der bisherigen Beobachtungen im Lande. (Technisch nicht ganz einfach … – wenigstens nicht für mich!)

Nachtrag:

Falls man sich für dieses Projekt (das unheimlich viel Spaß macht, sobald man es – mit etwas Mühe – geschafft hat, hineinzukommen) näher interessiert, hier die Zugangs-Seite: Libellen in Bayern online erfassen – LfU Bayern

Aktivitäten der letzten Wochen

Das schlechte Wetter der letzten Wochen, verbunden mit der erzwungenen Kontaktvermeidung, habe ich dazu genutzt, nach längerer Pause wieder einmal einige Interpretationen deutschsprachiger Lieder für Martin Rehfeldts Blog zu schreiben. Besonderen Spaß machte es natürlich, Lieder äußert unterschiedlicher Genres zu behandeln. Sollte der Kreativitäts-Schub noch etwas anhalten, könnte ich mir vorstellen mich in nächster Zeit auch einigen Opern und Operetten zuzuwenden. Und natürlich muss ich auch bei nächster Gelegenheit über Joy Fleming und den ,Neckarbrückenblues‘ schreiben. Es erbarmt sich ja kein Mannheimer …

Nachfolgend die Liste der letzten Essays:

Von den Freuden urbanen Lebens – ein musikalisches Genrebild aus Zeiten vor dem Lockdown: „Op dem Maat“ von De Räuber (1993). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. https://deutschelieder.wordpress.com/2021/02/08/de-raeuber-op-dem-maat/ (Artikel vom 8. Februar 2021, letzter Abruf am 16.2.2021)

Ein Künstlerleben als Ritt auf der Rasierklinge oder Die Hemshof-Friedel und ihr „Hemshof-Boogie“. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. https://deutschelieder.wordpress.com/2021/02/16/hemshof-friedel-hemshof-boogie/ (Artikel vom 16. Februar 2021, letzter Abruf am 16.2.2021)

Alle guten Dinge sind wild und frei und riechen ein klein wenig nach Pferd: „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ von Gitte Hænning (1963). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. https://deutschelieder.wordpress.com/2021/02/22/gitte-haenning-ich-will-nen-cowboy-als-mann/ (Artikel vom 22. Februar 2021, letzter Abruf am 3.3.2021)

Erinnerung, Ermahnung, Ermutigung: Konstantin Weckers Chanson „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ (1976). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. https://deutschelieder.wordpress.com/2021/03/02/konstantin-wecker-wenn-der-sommer-nicht-mehr-weit-ist/ (Artikel vom 2. März 2021, letzter Abruf am 3.3.2021)

Gescheiterte Gentrifizierung. Peter Blaikners Kinder-Musical „Das Hausgeisterhaus“ (UA Salzburg 1993), Auftrittslied von Dschinn, dem weiblichen Flaschengeist. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. https://deutschelieder.wordpress.com/2021/03/11/peter-blaiknerdas-hausgeisterhaus/ (Artikel vom 11. März 2021, letzter Abruf am 14.3.2021)

Tango, Torten und ein elektrisches Klavier: „In einer kleinen Konditorei“ von Ernst Neubach und Fred Raymond (1928). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. 

Echse an Krautrock: „Elektrolurch“ von Guru Guru (1974). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. 

Ein Quantum Trost aus der Mandschurei. André Hellers „Schnitterlied“ (1980). In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt. 

Ballade über die Schrecken des öffentlichen Nachverkehrs aus der Sicht eines für die gesamte Menschheit stehenden Wiener Sandlers: „Awarakadawara“ von Ernst Molden, Willi Resetarits,  Walther Soyka und Hannes Wirth. In: Deutsche Lieder. Bamberger Anthologie. Hrsg. von Martin Rehfeldt.

Gute Vorsätze

Dieses Blog sollte in nächster Zeit wieder – zumindest ein wenig – zum Leben erweckt werden. Habe heute damit angefangen, indem ich meine Bibliographie auf den neuesten Stand gebracht habe. Ansonsten muss ich mich nach der langen Pause auch wieder in die Technik des Postens einarbeiten. Der erste Versuch ist schon mal schief gegangen … Deshalb fällt dieser Beitrag auch ganz kurz aus.

Ich lebe noch …

… und will mich hier im Blog (vielleicht) neu erfinden. Natürlich nicht GANZ ,neu‘, nur a wengla, wie der Franke sagt.

(Dieser kurze Beitrag ist nach langer, langer Pause eigentlich nur ein Test, ob ich technisch noch in der Lage bin, neue Artikel zu posten. Die Bedienungs-Oberfläche scheint sich ja ein bisschen verändert zu haben. Mit Bildern muss ich demnächst, wenn mehr Zeit zur Verfügung steht, noch extra experimentieren.)

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  • Erstellung des Pressespiegels
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  • Beantworten von Anfragen
  • Verschicken von Pressematerial
  • Mitarbeit an der Organisation von Veranstaltungen, Lesungen und Lesereisen
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  • geisteswissenschaftliches Studium (Buchwissenschaften, Germanistik etc.) oder Studium im Bereich Kommunikations- oder Medienwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung
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