Gute Vorsätze

Dieses Blog sollte in nächster Zeit wieder – zumindest ein wenig – zum Leben erweckt werden. Habe heute damit angefangen, indem ich meine Bibliographie auf den neuesten Stand gebracht habe. Ansonsten muss ich mich nach der langen Pause auch wieder in die Technik des Postens einarbeiten. Der erste Versuch ist schon mal schief gegangen … Deshalb fällt dieser Beitrag auch ganz kurz aus.

Ich lebe noch …

… und will mich hier im Blog (vielleicht) neu erfinden. Natürlich nicht GANZ ,neu‘, nur a wengla, wie der Franke sagt.

(Dieser kurze Beitrag ist nach langer, langer Pause eigentlich nur ein Test, ob ich technisch noch in der Lage bin, neue Artikel zu posten. Die Bedienungs-Oberfläche scheint sich ja ein bisschen verändert zu haben. Mit Bildern muss ich demnächst, wenn mehr Zeit zur Verfügung steht, noch extra experimentieren.)

Praktikantenplatz, Öffentlichkeitsarbeit im Verlagswesen

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams einen

Praktikanten (m/w) im Bereich Presse/Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Social Media
Südwest, Bassermann, Irisiana, Ansata, Integral, Lotos und Ariston

Ihre Herausforderungen:
Wir bieten die Möglichkeit eines berufsorientierenden Praktikums im Bereich Presse / Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Social Media. Sie erhalten Einblick in die inhaltlichen und organisatorischen Arbeitsfelder der Pressearbeit in einem Publikumsverlag:

  • Vorbereitung und Durchführung von Pressemaßnahmen für die verschiedenen Ratgeberbücher und Autoren
  • Recherchen zu fachbezogenen Themen
  • Verfassen von Pressetexten und Erstellen von Online-Mailings
  • Einblick und Mitarbeit an der Entwicklung von PR-Strategien
  • Zusammenarbeit mit allen Medien
  • Erstellung des Pressespiegels
  • Pflege des Pressearchivs und der Pressedatenbank
  • Beantworten von Anfragen
  • Verschicken von Pressematerial
  • Mitarbeit an der Organisation von Veranstaltungen, Lesungen und Lesereisen
  • Unterstützung bei der Betreuung der Facebook-Seiten und anderen Social Media-Kanälen
  • Recherche und redaktionelle Ausarbeitung der einzelnen Social Media-Beiträge
  • Mitarbeit beim Community Management und bei der Betreuung von Bloggern
Ihr Profil:

  • geisteswissenschaftliches Studium (Buchwissenschaften, Germanistik etc.) oder Studium im Bereich Kommunikations- oder Medienwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • erste Vorkenntnisse in den Bereichen Presse und Social Media wünschenswert
  • gute Englischkenntnisse
  • gute PC-Kenntnisse
  • Textsicherheit
  • Affinität zu Ratgeberthemen (Ernährung, Gesundheit, Fitness, Lebenshilfe, Psychologie, Esoterik)
  • Planungs- und Organisationsvermögen
  • Kontakt-, Team- und Begeisterungsfähigkeit
  • selbständiges, kreatives und konzeptionelles Arbeiten

Zeitraum:

Ab 01.03.2018 für 3-6 Monate

Vergütung:

600 Euro brutto / Monat

https://myjobs-de.becruiter.net/jobagent/_randomDE/search/job_details.aspx?jobid=282615&profitcenter=randomDE

Stellenangebot: Studentische Aushilfe (m/w) im Bereich PR & Marketing

Nachfolgend gebe ich ein Stellenangebot weiter, das mich von einer ehemaligen Absolventin erreicht hat. Es gibt dazu noch einen detaillierten Aushang an meinem Info-Brett.

Wir von Soular sind ein dynamisches und junges Team und spezialisiert auf die Distribution von innovativen und trendorientierten Zubehörprodukten insbesondere zur Ergänzung des Apple-Portfolios. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine studentische Aushilfe (m/w) zur Unterstützung im Bereich PR und Marketing auf 450 Euro Basis (ca. 12 Std/Woche).

(Zum Aufgaben- und Anforderungsspektrum vgl. den Aushang an meinem Brett.)

Bewerbung an presse@soular.de. Ansprechpartnerin ist Marina Loch.

Aktualisierte Publikationsliste von Prof. Dr. Hans-Peter Ecker (März 2017)

Heute habe ich mir seit längerer Zeit wieder einmal die Mühe gemacht, meine Publikationsliste auf den aktuellen Stand zu bringen; sie ist in diesem Blog zu finden:

https://hpecker.wordpress.com/zur-person/publikationen/

Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

Unter unseren einheimischen Vögeln gibt es einige Arten, die kaum auseinanderzuhalten sind; unser Zilpzalp hier hat einen solchen Zwillingsbruder im Fitis. Andere Zwillingsarten wären beispielsweise Teich- und Sumpfrohrsänger, Sumpf- und Weidenmeise oder Garten- und Waldbaumläufer. Dass mein Bild mit Sicherheit einen Zilpzalp zeigt, weiß ich wegen seines Gesangs, der zwar ziemlich laut, aber auch sehr einfach strukturiert (sprechender Name!) ist. Fitis-Strophen sind deutlich komplexer aufgebaut und haben einen anderen Tonhöhen-Verlauf. Auch die schwärzlichen Beine (die aber kein sicheres Indiz sind) auf unserem Bild sprechen stark für einen Zilpzalp, da Fitis-Beine zumeist (aber leider auch nicht zwingend) hellbraun gefärbt sind. Der Zilpzalp ist wie der Fitis kleiner als ein Sperling (ca. 10 cm lang), besitzt eine unauffällige olivbraune Rückenfärbung und ein weiß-gelbliches Bauchgefieder. Laut Fachliteratur ist dieses beim Fitis noch etwas gelber. Allerdings verändern Beleuchtung und Kontextfarben hier die Nuancen auf einem Bild oft sehr deutlich. Bleibt als bestes Unterscheidungsmerkmal eben der Gesang. Sehr präsent ist der Zilpzalp unter den Bamberger Kleinvögeln u.a. im Uferbewuchs des Kanals nördlich der Europa-Brücke. Mein Bild wurde allerdings Ende März in Cuxhaven aufgenommen. (Literarisch ist mir bislang noch kein Zilpzalp aufgefallen.)

DSC_2779

Zilpzalp, © hpecker

Eichelhäher ,hasst‘ Waldkauz

Kürzlich machte uns ein ziemliches Spektakel im Bamberger Hain auf einen Waldkauz aufmerksam. Zwei Eichelhäher flogen mit lautem Geschrei immer wieder eine Baumhöhle an, um einen Waldkauz zu nerven. Der ornithologische Fachbegriff für dieses Verhalten ist ,hassen‘. Sein Sinn und evolutionärer Nutzeffekt liegt darin, möglichen Beutevögel die Präsenz eines Jägers anzuzeigen, damit dessen Erfolgsaussichten zu minimieren und ihn – wenn möglich – gar zum Abzug zu bewegen. Wir beobachteten das Spektakel vielleicht über 20 Minuten lang; nach und nach kam der Kauz aus seiner Höhle ans Tageslicht, wo er sich dann, von den Scheinangriffen der Häher demonstrativ unbeeindruckt, einem wohligen Bad in der Frühlingssonne hinzugeben schien. Zwei Tage später kamen wir mit Mitarbeitern des Gartenamts ins Gespräch, die uns von einem toten Waldkauz erzählten, den sie einige Zeit zuvor gefunden hatten. Offenbar hatte es ein Brutpaar gegeben. Nach der Theorie der Arbeiter war jener Kauz Eichhörnchen zum Opfer gefallen, als er in deren Nist- bzw. Schlafhöhle eingedrungen war. Ich verstehe vom Verhalten von Waldkäuzen viel zu wenig, als dass ich diese Theorie bewerten könnte. Immerhin durchstreift auch regelmäßig ein Bussard-Pärchen den Park, so dass sich mir die Frage stellt, ob es mit diesen ein Gefecht gegeben haben könnte. Das Verhaltensmuster des Hassens wurde übrigens früher für die Vogeljagd nutzbar gemacht, indem man eine Eule ankettete, um so ,hassende‘ Kleinvögel anzulocken und auf diese oder jene Art zu erbeuten.

DSC_6157

Eichelhäher ,hasst‘ Waldkauz, © hpecker

Eulen im Allgemeinen, Waldkäuze als relativ häufige Eulenvögel im Speziellen spielen in Kulturgeschichte und Literatur eine große, und zwar durchaus ambivalente Rolle als Weisheitsvögel, Hexen- und Hurenvögel, Sterbebegleiter, Unglücksboten, aber auch Glücks- und Ruhmverkünder. In neuer Zeit wurden Eulen durch Harry Potters Zaubereule sehr populär. Eulen sind zu extremen sinnlichen Leistungen fähig, die wiederum Anlass für viele Sagen, Legenden und Mythen gegeben haben. Der Waldkauz (Strix aluco) wird ca. 40 cm groß, seine Flügelspannweite kann bis zu über einen Meter messen. Sein klagender Ruf ist aus Gespenster- und Horrorfilmen nicht wegzudenken.

 

%d Bloggern gefällt das: